Petition Mietspiegel

Die Bürgerinitiative „Ausspekuliert“ hat eine Petition zu einem wichtigen, grundlegenden Thema eingereicht. Damit sich der Bundestag mit dem Thema befasst, sind 50.000 Online-Unterschriften notwendig. Wir unterzeichnen die Petition, und bitten Dich ebenfalls zu unterzeichnen und den Aufruf zu teilen! Selbst wenn die Petition nicht die notwendige Anzahl Unterzeichnungen erhält, ist es wichtig diese Information weiterzuleiten.

Der Mietspiegel ist das Maß bei Mieterhöhungen. Auf den ersten Blick könnte man denken, dass es ein Durchschnitt aller Mieten ist, und dass sich daran dann bei Mieterhöhungen gleichmäßig und gerecht orientiert wird. Was viele jedoch nicht wissen, ist dass die Zusammensetzung des Mietspiegels besonderen, ausgesprochen ungerechten Regeln unterliegt. Das ist die Grundlage für Probleme, die alle Mieterinnen und Mieter betreffen.

1974 wurde der Mietspiegel eingeführt. Er diente dem Interessensausgleich zwischen Mietern und Vermietern – alle Mietverträge wurden mit einbezogen. Inzwischen bildet der Mietspiegel nur noch die Neuvermietungen und Mieterhöhungen der letzten 4 Jahre ab, also nur einen Teil der Mieten, und zwar die teuersten. Dieser Mietspiegel ist dann die Grundlage für die nächste Mieterhöhung und treibt die Preisspirale mit an.
Die Bestandsmieten in den Ballungsräumen, Groß- und Mittelstädten, sowie kleinen Universitätsstädten sind mittlerweile so hoch, dass sie für einen immer größeren Teil der Bevölkerung nicht mehr bezahlbar sind. Diese Menschen müssen weit ins Umland ausweichen und pendeln dann zum Arbeitsplatz, oder sie ziehen ganz weg und der Fachkräftemangel in den Städten nimmt weiter zu. Es besteht dringender Handlungsbedarf den Interessensausgleich wieder herzustellen und den Mietmarkt wieder realistisch in seiner Gesamtheit abzubilden!

ausspekuliert.de

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